Agrartechnik- wie betreibt man sie heute?
27. Mai 2009
Die Agrartechnik stellt unter Gesichtspunkten der Lebensmittelindustrie wohl eine der wichtigsten Bereiche innerhalb der Landwirtschaft dar. Während die Ernte früher per Hand gepflanzt und im Anschluss geerntet werden musste, werden diese Vorgänge heutzutage zumeist maschinell durchgeführt, wodurch eine hohe Produktivitätssteigerung hervorgerufen wurde.
Was ist die Agrartechnik?
Als Agrartechnik werden alle Technologien bezeichnet, welche innerhalb der Landwirtschaft eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem die Gerätschaften wie Traktoren und deren anhängende Maschinen sowie der gesamte wirtschaftliche Zweig, welcher sich mit dem Vertrieb und dem Service der Geräte befasst. Als Beispiele für Maschinen können Fütterungsmaschinen, Melkmaschinen und Mähdrescher angeführt werden. Viele Maschinen werden durch Satellitentechnik und Kartierungssysteme unterstützt, wodurch ein maximiertes Ergebnis erreicht werden kann, die Produktivität und damit auch die Ernteerträge werden immens erhöht.
Wer vertreibt Produkte innerhalb der Agrartechnik?
Agrartechnische Produkte werden insbesondere durch die großen Hauptgenossenschaften Raiffeisen und BayWa vertrieben, welche in Deutschland zahlreiche Filialbetriebe besitzen. Die Ausbildungsberufe innerhalb dieser Branche sind vielfältig, neben dem KFZ-Mechatroniker und dem Fabrikarbeiter werden auch Berufe im Dienstleistungsbereich wie dem Verkauf oder dem Service angeboten. Neben dem Vertrieb entstehen natürlich auch Werkstätten, in welchen defekte Maschinen repariert werden. Die Kosten für agrartechnisch gebaute Maschinen belaufen sich zumeist auf sehr hohe Summen, trotzdem lohnt sich deren Anschaffung durch die proportional erhöhten Gewinne. In der Agrartechnik werden jährlich in etwa 200 Meisterausbildungen begonnen, in der Branche selber sind knapp 45.000 Personen beschäftigt.
