Schwarze Gefahr im Haus
27. Mai 2009
Schimmelpilze gehören zu unserer natürlichen Umwelt. Doch wenn ihre Konzentration eine Grenze überschreitet, werden sie zu einem ästhetischen, wichtiger noch: zu einem gesundheitlichen Problem. Sie können allergische Reaktionen auslösen und die Funktion der Atemwege beeinträchtigen. Schimmelbefall verschwindet nicht von selbst, man muss ihn bekämpfen.
Hier fühlt sich der Schimmel wohl
Temperatur und Nährstoffangebot sind wichtig, aber vor allem ist Feuchtigkeit das Lebenselixier von Schimmelpilzen. Und es spielt keine Rolle, ob die Feuchtigkeit durch undichte Dächer, defektes Mauerwerk, durch einen Wasserrohrbruch in das Haus kommt oder ob ein neuerbautes Haus nicht genügend austrocknen konnte. Manchmal ist es der Mensch selbst, der dem Schimmel einen Weg bereitet, indem er falsch heizt und lüftet - ein Problem vor allem, wenn Wohnungen oder Gebäude luftdicht verschlossen sind, um Wärmeverluste zu vermeiden.
Kampf dem Schimmel
Keine Panik wenn schwarze oder auch gelbe -Schimmelpilze sind eine artenreiche Gattung - Schimmelflecken auftreten. In der Regel ist damit keine unmittelbare Gesundheitsgefahr verbunden, es sei denn, im Haushalt leben Menschen, die bereits eine Allergie dagegen entwickelt haben. Trotzdem sollte man sofort zu Gegen-
maßnahmen greifen.
Es gibt Möglichkeiten, den Schimmel direkt zu bekämpfen. Sie führen aber nur zu Scheinerfolgen, weil der Schimmel bald wieder auftritt. Am Anfang jeder dauerhaften Schimmelentfernung steht die Ursachenforschung. Nur wenn die Ursache bekannt und beseitigt ist, kann man den Kampf gegen den Schimmel gewinnen. Geht es lediglich um ein geändertes Heiz- und Lüftungsverhalten, hat man noch Glück gehabt. Wenn aber wegen eines kleinen Schimmelflecks das Dach aufwändig abgedichtet oder ein
Riss im Mauerwerk beseitigt werden muss, wird ein tiefer Griff in das Portemonnaie unvermeidlich.
